Das Foodkanuu

... ist eine faltbare Schale für Mahlzeiten unterwegs

 

Das Projekt

Wie sehen die optimalen Begleiter für unterwegs aus? Praktisch ist vor allem, was sich möglichst weit komprimieren lässt. Vor diesem Hintergrund bot das 3. Semester die Möglichkeit, sich in einer Entwurfsübung über To-Go-Projekte zu einem dieser Themen zu erproben:

  • 1. Dach über dem Kopf
  • 2. klipp-klapp-klein
  • 3. unterwegs essen
  • 4. Reflektor
  • 5. Verpackung

Ziel war weniger die Entwicklung unmittelbar umsetzbarer Projekte, sondern die Analyse bestehender Produktkonzepte und das Experimentieren mit neuen Möglichkeiten.

Die Schale

Oft fehlt unterwegs ein geeignetes Essgeschirr für Salate, Snacks etc. oder ein Gefäß zum Trinken. Das Foodkanuu bietet eine Lösung: Es lässt sich klein zusammenfalten und passt in jede Tasche, auseinandergefaltet bietet es ein dekoratives und praktisches Gefäß. Bei der Entwicklung habe ich zahlreiche Origami-Falttechniken erprobt und mich schließlich für die Weiterentwicklung einer bisher nicht als Schachtelfaltung verwendete Technik entschieden. Anschließend habe ich mit Größenverhältnissen, mit der optimalen Bodenfläche, dem besten seitlichen Abschluss und Mechanismen zur Stabilisierung im entfalteten Zustand experimentiert. Basis für die Zusammenfaltbarkeit waren gleichwinklige Rechtecke; die Stabilität im entfalteten Zustand wiederum ergibt sich aus dieses Muster brechenden Flächen. Das Foodkanuu kann abgestellt werden; dann neigt es sich leicht nach vorn; oder in die Hand genommen werden. Außerdem hat es einen Ausguss und lässt sich flach auseinanderfalten, wenn man die seitlichen Verschlüsse öffnet, so dass eine einfache Reinigung - auch in der Spülmaschine - möglich ist.

Zusammengeklappt ist es auch sehr leicht und raumsparend stapelbar. In der Ausführung aus Polypropylen mit gelaserten Faltlinien ist das Foodkanuu vielfach wiederverwendbar. Denkbar ist aber auch eine Einweg-Ausführung für die Catering-Branche. Entsprechend seines Namens kann das Kanuu sogar schwimmen, wodurch es sich auf einem Buffet besonders dekorativ präsentieren lässt.

 

Betreuung

Prof. Susanne Schwarz-Raacke