Mykorrhiza

... eine innovative Verpackung für einen natürlichen Helfer

 

Das Projekt

Die Grüne Werkstatt ist ein Projekt im Wendland, um die Region voranzubringen und jungen Leuten die Möglichkeit zu geben, innovative, nachhaltige Projekte zu entwickeln. Dazu gehört das Design-Camp, das sich konkreten Problemen widmet.

Das Institut für Pflanzenkultur / INOQ stellte die Aufgabe, für eines ihrer Produkte eine neue Verpackung zu entwickeln: Mykorrhiza-Pilze, die, ähnlich wie ein Dünger in den Boden eingebracht, mit den Pflanzen eine nutzbringende Symbiose eingehen. Wie kann der Charakter und Nutzen des Produktes mithilfe der Verpackung am besten vermittelt werden?

Die Verpackung

Das Prinzip der Mykorrhiza-Pilze ist nicht allgemein bekannt und bedarf deshalb einer leicht zugänglichen Kommunikation, die auch ihre ökologischen und landwirtschaftlichen Vorteile hervorhebt. Diese Vermittlung muss die Verpackung leisten.

Ausgangspunkt war eine ausführliche Recherche zu den Möglichkeiten und Grenzen von Verpackungen allgemein und eine Marktanalyse über die Wahrnehmung der alten Mykorrhiza-Verpackung im Vergleich zu anderen Bioprodukten. Welche Eigenschaften der Verpackung selbst und welche Elemente der Etikettierung sind für den Endverbraucher entscheidend? Dabei zeichnete sich ab, dass eine nachhaltige Anmutung und ein helles, klar und simpel strukturiertes Etikett wichtig sind, auf dem das Produkt und sein Nutzen im Vordergrund stehen. Aus dieser Analyse entwickelte ich verschiedene Prototypen für eine Mykorrhiza-Verpackung aus nachwachsenden Rohstoffen, die einfach befüllbar ist, eine Dosierungsmöglichkeit bietet, möglichst ergonomisch ist und die Wirkung des Produkts klar und überzeugend kommuniziert.